Schon vor Corona war Selbstversorgung mit jeglicher Energie, unabhängig von externen Quellen oder Lieferanten  ein Thema. Das Konzept klingt weiterhin reizvoll: unabhängig von Energieanbietern sein eigenes Ding zu machen, ganz ohne Strom- und Gaszähler. Zudem passt die Energieautarkie auch zum heute immer wichtiger werdenden Lifestyle, der auch den Umweltschutz berücksichtigt. Wird das Konzept komplett umgesetzt, muss auf kaum etwas verzichtet werden.

Weder Passivhäuser noch Nullenergiehäuser noch Plusenergiehäuser sind energieautark

Bezieht ein Gebäude keinerlei externe Energie, sondern deckt es mit den gegebenen Ressourcen seinen jeweils anfallenden Bedarf eigenständig, gilt es als energieautark. Will heißen: Es muss sich mit Strom, Heizwärme sowie Warmwasser ganzjährig, kostenlos wie auch emissionsfrei selbst versorgen können. Bereits bestehendeAnsätze wie das Passivhaus und das Nullenergiehaus erfüllen nicht alle Anforderungen für Energieautarkie. Ein Passivhaus verfügt über einen überdurchschnittlichen Rückgewinnungswert, welcher im Haus durch Abstrahlung von Personen oder Geräten sowie durch die Sonneneinstrahlung vorhandene Wärme entsteht. Das primäre Ziel eines Nullenergiehauses ist es, bei plus/minus Null in der Energiebilanz herauszukommen.

Was ein energieautarkes Haus erfüllen sollte

Der Strom muss komplett selbst erzeugt werden. Das Wasser für die Heizung als auch das für den alltäglichen Verbrauch muss ebenfalls eigenständig erwärmt werden können. Und das während des gesamten Jahres. Dies ist nur mit einer klugen Verbindung von Solarthermie und Photovoltaik-Technik möglich. Da müssen auch die baulichen Voraussetzungen stimmen. Das Grundstück sollte nicht verschattet sein, die Ausrichtung des Gebäudes nach Süden muss möglich sein, eine Dachneigung von 45° wäre perfekt, dann kann dieses mit thermischen Solarkollektoren und Photovoltaik-Modulen ausgestattet werden.

Die Anschaffungskosten für ein selbstständiges Haus inklusive aller Anlagen und Technik sind hoch. Zudem ist die bauliche Situation nicht immer realisierbar, etwa weil das Grundstück eine falsche Lage hat oder aber die südliche Hausausrichtung vom Bauamt nicht genehmigt wird. Auch Monate mit wenig Sonne sind ein Problem.

Vorab eine Machbarkeitsstudie ist sinnvoll

Sie interessieren sich trotz allem für ein energieautarkes Haus? Beauftragen Sie mich vorab mit einer Machbarkeitsstudie, auf Wunsch inklusive Amortionsrechnung. Als Energieexperte gebe ich Ihnen wichtige Ratschläge und Tipps zu Voraussetzungen, Kosten, Planung und Umsetzung. Ich stehe für  Qualität, Neutralität und Transparenz in Sachen Energieberatung und möchte meinen Kunden ein intelligentes, modernes und vor allem individuelles Gesamtkonzept mit Mehrwertcharakter abliefern, das ein Gebäude und seine Inhaber bzw. Bewohner zufrieden und komfortabel in die Zukunft begleitet. Auf Basis meiner qualifizierten, neutralen Energieberatung können Sie die für Sie richtigen Entscheidungen für Ihren Traum „Energieautarkes Haus“ treffen. Ich zeige Ihnen auch auf Wunsch, wie Sie Ihr intelligentes und energieeffizientes Haus nachrüsten und erweitern können.

 

Sprechen Sie mit mir über Ihre Visionen in Sachen „Energieautarkie“ und die passenden Förderprogramme. Ihren Bauplan stimme ich natürlich gerne mit Ihrem/r Architekt/in ab.

Achim Hannen, Diplom-Ingenieur für Bauingenieurwesen und unabhängiger Energieberater für KMU und Privatpersonen

 

 

Mehr Infos zum Thema gibt es zum Beispiel auch hier:
Terra Institute
Effizienzhaus Online